Sitzung: 09.11.2023 Teilhabebeirat
Beschluss: ungeändert beschlossen
Abstimmung: Ja: 8, Nein: 1, Enthaltung: 0, Befangen: 0
Vorlage: SV-10-1013
Beschluss:
Den vorgestellten Planungen zum Neubau der Rettungswache Lüdinghausen wird zugestimmt.
Herr Rier
spricht kurz die Verkehrsplanung zum Neubau der Rettungswache Lüdinghausen an.
Dort wären zwei getrennte Zufahrten zum Grundstück geplant, eine Ein- und
Ausfahrt zum Mitarbeiterparkplatz und eine Zufahrt nur für Rettungsfahrzeuge.
Die Aus- und Zufahrt für Rettungsfahrzeuge müsse mit einer Lichtsignalanlage
ausgestattet werden, die bei einer Einsatzfahrt aktiviert würde und den die
Ausfahrt kreuzenden Verkehr anhalten solle und ansonsten ausgeschaltet wäre.
Vorgaben zu einer barrierefreien Gestaltung von Grundstückszufahrten bzw.
–ausfahrten seien nicht vorhanden. Auf Nachfrage von Frau Hams bestätigt er,
dass wie bei der Verkehrsplanung zur Rettungswache Billerbeck zur Ausfahrt eine
Überfahrt eines kombinierten Geh- und Radweges vorgesehen sei.
Herr Hams fragt,
welche Standards bei Sicherheitsaudits des Landesbetriebs Straßen NRW
angewendet würden, da die Normen dafür unterschiedlich und der Leitfaden NRW
nach seiner Einschätzung veraltet seien. Er würde stattdessen für die
Berücksichtigung der aktuellen DIN-Normen kämpfen. Herr Rier antwortet, dass er
mangels Kenntnis sich beim Landesbetrieb dazu erkundigen müsste. Herr Mondwurf
bemerkt, dass diese Frage an die Landesbehindertenbeauftragte gerichtet werden
könnte.
Frau Bünder gibt
zu verstehen, dass der geplante Neubau der Rettungswache im Außenbereich von
Lüdinghausen liegen und den vorbeiführenden Fuß- und Radweg vor allem Radfahrer
nutzen würden. Beiratsmitglieder hätten deshalb für die Fachplanung der
Verkehrsanlagen zur Rettungswache Lüdinghausen vorgeschlagen, wie bei der
Absprache zum Bauvorhaben Rettungswache Billerbeck auch hier deutlich
erkennbare Farbmarkierungen im Bereich der Masten der Signalanlage, die den
Fußgänger- und Radverkehr stoppen sollen, auf dem Pflasterbelag aufzubringen.
Herr Rier
antwortet, dass der Vorschlag nicht bei ihm angekommen, aber machbar und die
geringste Schwierigkeit sei.
Sodann lässt Vorsitzender Wecker über den Beschlussvorschlag in der Sitzungsvorlage abstimmen:
Form der Abstimmung: offen
per Handzeichen
Abstimmungsergebnis: 8
JA-Stimmen
1
NEIN-Stimme
0
Enthaltung
